Kinder unter drei

Kinder unter drei Jahren

curious baby boy studying nursery roomEingewöhnung

Die Eingewöhnungsphase gestaltet sich individuell. In der ersten Tagen sollten die Kinder von einer ihnen bekannten Bezugsperson mit in die Gruppe hineingebgleitet werden.

Der Zeitrhythmus der „Kleinen“ unterscheidet sich eindeutig von den 3 bis 6 Jährigen. U3-Kinder regulieren ihre Reize in der Regel noch selbst durch Rückzug. In unserem Differenzierungsraum haben die Kinder viele Möglichkeiten sich vor zu viel Trubel und Lautstärke abzuschirmen.

„Hilf mir, es selbst zu tun.“

(Maria Montessori)

Im Alltag bedeutet das:

Für die Kinder:

-       langsame Ablösungsphase von der häuslichen Bezugsperson

-       eine neue emotionale Beziehung zu einer außerhäuslichen Bezugsperson aufbauen

-       beobachten

-       Umgang mit anderen Kindern

-       Kontakte knüpfen (Freundschaften)

-       Sozialverhalten lernen durch Spiel (Grundregeln akzeptieren, Bedürfnisse äußern, Konflikte lösen, Spiele entwickeln, miteinander umgehen)

-       den Tagesablauf in vereinfachter Form kennenlernen

-       selbständig werden

-       erste Erfahrungen mit der Großgruppe machen

Für das pädogische Personal:

-       den entsprechenden Rahmen bieten (Kleingruppe, separater Raum)

-       die Kinder beobachten und ihre Interessen herausfinden

-       Unterstützung im Alltag geben

-       Beim Übergang in die Großgruppe zu begleiten

-      Sprachliche Anregungen schaffen

  • © städtische Kindertageseinrichtung Käthe-Kollwitz-Straße in Euskirchen